Somatic Yoga

Yoga

Im somatischen Yoga verbinden sich östliche Yoga Traditionen mit westlichen somatischen Methoden wie verkörperte Anatomie, Body Mind Centering, Bartenieff Bewegungsstudien, Feldenkrais, authentic movement und anderen. Der Körper (Soma) wird im somatischen Yoga von innen erlebt und nicht von aussen angeschaut und gestaltet als wäre er ein Objekt, das in eine möglichst ideale Form gebracht werden muss. Im somatischen Yoga stärken wir die Wahrnehmungsfähigkeit zu uns selbst und schaffen dadurch Vertrauen in unser Körpererleben. Wir spüren, verbinden, integrieren, erkennen und nehmen uns auf einer tiefen Ebene wahr. Im somatischen Yoga findet der Körper im Asana seinen ihm angemessenen Ausdruck. Die Asanaform wächst vom Innen ins Aussen.

Soma

Somatik beschäftigt sich mit der Soma, dem lebendigen subjektiv wahrgenommenen Körper. Betrachten wir einen Mensch, nehmen wir seine äussere Erscheinung wahr. Die von innen wahrgenommene Soma ist grundsätzlich verschieden vom materiellen Körper. Den Körper erfassen wir sinnlich durch objektiv messbare Eigenschaften, die Soma spüren wir durch unsere Wahrnehmungsfähigkeiten von innen. Die allen Menschen eigenen, aber oft vernachlässigten Wahrnehmungsfähigkeiten lassen sich trainieren und verbessern. Somatische Methoden helfen, eine grössere Achtsamkeit in bestimmten Körperteilen zu fördern, Schmerzen zu lindern und besser zu verstehen, was der Körper uns sagen will.

Prinzipien

Somatische Prinzipien wie Atemunterstützung, Erdung, Bewegungsabfolge und räumliche Absicht unterstützen uns darin, die Yogastellungen von innen nach aussen zu formen. Viele Übungen werden bewusst verlangsamt, vereinfacht und wiederholt um den Prozess der Verkörperung zu unterstützen.