Somatic Movement

Was berührt mich im Leben? Was erreicht mich so tief, dass Freude, Begeisterung und Inspiration erwachen? Wie erreiche ich dieses Sein? Wie komme ich zu mir? Wie finde ich mich authentisch im Jetzt? Und wie bleibe ich im Gefühl meines Seins, meiner tief verbundenen Selbständigkeit und Autonomie verbunden mit den anderen?

Im Alltag, in unserem familiären, beruflichen und sozialen Umfeld. leben wir im  Spannungsfeld zwischen „sein“ und Selbstdarstellung und merken, wie viel Kraft uns diese „Performance“ kostet. Aus dieser Erkenntnis ergeben sich Fragen. Wie lebe ich meinen Alltag? Wie zeige ich mich in Beziehungen? Wie sehe ich mich selber? Spüre ich mich von innen heraus oder sehe ich mich von aussen und zwänge mich in eine Form, die, wie ich glaube, von anderen gesehen werden möchte?

Seit ich mich mit somatischen Methoden auseinandersetze und sie im Alltag, im Tanz, in der Therapie und im Yoga erforsche, finde ich einen neuen Bezug zu meinem eigenen Körper, erfahre ihn vielfältig, wandelbar, eigenwillig, wahrnehmend und „denkend“. Ich vertraue ihm mehr und mehr und lasse ihn mich nach aussen gestalten.

Somatische Prinzipien unterstützen uns in der Wahrnehmung unserer Körperverbindungen, bauen die Bewegungen organisch auf, erden uns, geben uns ein Gefühl und eine Beziehung zum Raum in dem wir uns bewegen. Die Unterstützung durch den Atem und das Wissen um die andauernde Veränderung alles Lebendigen schafft einen neuen Bezug zu uns und unserer Bewegung im Raum.

Yogadance ist ein Yoga, der auf somatischen Prinzipien aufbaut. Wir werden bewusst, verlangsamen, vereinfachen und wiederholen Yogastellungen und Abfolgen so, dass sie mit unserem Empfinden in Einklang sind.

Somatische Improvisation ist von Yogastellungen unabhängig und gibt uns individuellen Raum zur Gestaltung inneren Wahrnehmens. Im Tanz finden wir uns in unbekannter Weise wieder und lange Gebundenes kann sich befreien.